Im Jahr 1980 landeten zwei Rheinländer einen der spektakulärsten Millionen-Coups der deutschen Geschichte: Die beiden erleichterten den Handelsriesen Metro um 36 Millionen DM. Fortan genossen sie ihr Luxusleben; zuerst daheim auf der Düsseldorfer Kö, dann an der Copacabana – bis der Metro das Finanzloch auffiel und eine Belohnung auf die beiden aussetzte. Eigentlich hatten die beiden bis dahin ein unauffälliges Leben geführt: Manfred Vowinkel war Kellner in Düsseldorf, sein Freund Günter Schotte-Natscheff gelernter Bankkaufmann auf Jobsuche. 1980 fing er bei der Düsseldorfer Metro als Finanzdisponent an. Das sollte das Leben der beiden grundlegend verändern. Denn Günter fühlte sich im neuen Job von seinem arroganten Chef oft ungerecht behandelt. Er wollte ihm eins auswischen und schmiedete einen Plan. Um die Lücken im angeblich hochsicheren Finanzsystem des Konzerns offenzulegen, überwies er einfach durch gefälschte Unterschriften Geld der Metro auf das private Konto seines Freundes Manfred. Doch aus dem anfänglichen Streich wurde der Jackpot für die beiden Gauner.