"Wenn man der Wahrheit nahe kommen will, muss man das Unmöglichste denken"

"Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode" - William Shakespeare

"Wir suchen überall das Unbedingte, und finden immer nur Dinge" - Novalis

"Die rastlose Selbstzerstörung der Aufklärung zwingt das Denken dazu, sich auch die letzte Arglosigkeit gegenüber den Gewohnheiten und Richtungen des Zeitgeistes zu verbieten" - Theodor W. Adorno

"If you want to get close to the truth, you have to think the worst possible"

"If this is crazy, then it has method" - William Shakespeare

"We seek the unconditioned everywhere, and always find things" - Novalis

"The restless self-destruction of the Enlightenment compels thinking to forbid even the last innocence against the habits and tendencies of the Zeitgeist" - Theodor W. Adorno
„Die rastlose Selbstzerstörung der Aufklärung zwingt das Denken dazu, sich auch die letzte Arglosigkeit gegenüber den Gewohnheiten und Richtungen des Zeitgeistes zu verbieten.“

Referenz: https://beruhmte-zitate.de/zitate/123132-theodor-w-adorno-die-rastlose-selbstzerstorung-der-aufklarung-zwing/
„Die rastlose Selbstzerstörung der Aufklärung zwingt das Denken dazu, sich auch die letzte Arglosigkeit gegenüber den Gewohnheiten und Richtungen des Zeitgeistes zu verbieten.“

Referenz: https://beruhmte-zitate.de/zitate/123132-theodor-w-adorno-die-rastlose-selbstzerstorung-der-aufklarung-zwing/
„Die rastlose Selbstzerstörung der Aufklärung zwingt das Denken dazu, sich auch die letzte Arglosigkeit gegenüber den Gewohnheiten und Richtungen des Zeitgeistes zu verbieten.“

Referenz: https://beruhmte-zitate.de/zitate/123132-theodor-w-adorno-die-rastlose-selbstzerstorung-der-aufklarung-zwing/
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Dienstag, Juni 27, 2017

nachdenkseiten: Über den Verlust des kritischen Denkens und warum wir es wieder brauchen.


Auf Einladung der Heidelberger Regionalgruppe des Evangelischen Studienwerks Villigst untersucht der Herausgeber der NachDenkSeiten, ob und wie das gut ausgebildete Bürgertum seiner Aufgabe als kritischer Begleiter des politischen Geschehens gerecht wird. Das Ergebnis seiner Analyse: Weitgehend wird es seiner Aufgabe nicht mehr gerecht.

Die geistig gut trainierten Menschen haben leider wenig Einsicht in die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Mehrheit unseres Volkes, vor allem des Prekariats – also jener Menschen, die wenig verdienen, in ungesicherten, vermögenslosen Verhältnissen leben und oft verschuldet sind.

Das Bürgertum, so sein Bericht, hat leider wie in der Weimarer Zeit wenig Einblick in gravierende Manipulationsvorgänge. Sie, oft Leserinnen und Leser von „Zeit“, „Spiegel“, „FAZ“ und der „Süddeutschen Zeitung“, sind genauso verführbar wie die Bild-Zeitungsleser.

Die Vergangenheit lehrt: Eine Demokratie kommt schwer zum Wanken, wenn sich der politische Willensbildungsprozess und das politische Leben insgesamt auf ein waches Bürgertum, auf eine starke Gewerkschaftsbewegung und auf lebendige Parteien abstützen kann. Davon, das ist diese wichtigen Säulen noch gäbe, kann man heute nicht mehr sprechen, übrigens genauso wenig wie in der Weimarer Republik. Das evangelische Studienwerk wurde 1948 gegründet, um einem Versagen wie in der Weimarer Zeit ein bisschen entgegenzuwirken.