Samstag, Juli 04, 2009

"AUF DÜNNEM EIS" - vom Verschwinden des kanadischen Eishockeyspielers Duncan McPherson im Stubaier Gletscher im "DATUM" Magazin Juli/August 2009




Nachdem der kanadischen Eishockeyspielers Duncan McPherson 14 Jahre nach einem Snowboardausflug im österreichischen Stubaital vermisst wurde, gab ihm der Gletscher am 18.Juli 2003 wieder frei. Jahrelang hatten seine Eltern aus Kanada nach ihm geforscht. Waren sie doch immer wieder an den letzten Ort, dem Stubaital Gletscher zurückgekehrt, um einen Hinweis auf ihren vermissten Sohn zu finden. 23 Jahre war er, als er 1989 verschwand. Zum letzten Mal gesehen, auf dem Stubaier Gletscher, als er Unterricht im Snowboarding nahm. Das Verschwinden 1989 und das Auffinden nach 14 Jahren, wirft mehr Fragen als Antworten auf.


Die kanadische Fernsehsendung "The Fifth Estate", nahm sich unter dem Titel "The Iceman" dem Thema an, und stieß während ihrer Recherchen auf merkwürdigste Widersprüche, was das Verschwinden, die Untersuchungen und die Verhaltensweise der Ermittlungsbehörden anging.Das Feature über 60 Minuten ist auch im Internet zu sehen.

Die österreichische Presse stellte sich diese Fragen offenbar nicht.
Jetzt berichtete das österreichische Magazin "Datum" in seiner Juli/August Ausgabe 2009 mit acht Heftseiten über diese Geschichte. Florian Skrabal verfolgte die Spur des verschwundenen Kanadiers, und stieß wiederum auf merkwürdigste Widersprüche.
"Auf dünnem Eis" heißt seine Story, die versucht noch mehr Licht in das Dunkel des Verschwindens von Duncan McPherson zu bringen.

Anfrage an das Parlament der Republik Österreich

des Abgeordneten Pilz, Freundinnen und Freunde
an die Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie
betreffend Tod von Duncan MacPherson

Am 9. August 1989 bereiste der kanadische Staatsbürger Duncan MacPherson Tirol. An diesem Tag nahm er vormittags im Schigebiet Stubaier Gletscher Privatunterricht im Snowboarden, und mietete zu diesem Zweck ein Snowboard, Skikleidung und Schuhe. Er wurde um 14:30 das letzte Mal lebendig gesehen. more...